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Wann Was Wo Wer

2019

2020

23. - 25. Apr.

Die Solothurner Biertage: Die älteste und grösste Bierschau der Schweiz, oft kopiert – nie erreicht.
Die bereits 18. Solothurner Biertage vom 23. bis 25. April 2020 sind ein Stelldichein der Schweizer Bierbrauer, Biertrinker und Bierliebhaberinnen. Zum Fest in und um die „Rythalle Solothurn“ präsentieren 55 lokale, regionale und nationale Brauereien ihre Bierbraukunst. Der Besucher hat die Gelegenheit sich einen Überblick über Biere von innovativen Brauereien aus allen Landesteilen und Sprachregionen der Schweiz zu verschaffen. Für den Hunger zwischendurch und gute Musik ist gesorgt.

Der Bier-Trend geht weg von trinkbaren, aber geschmacksarmen Mainstream-Bieren hin zu neuen oder wiederbelebten Geschmacks-Erlebnissen. Die Solothurner Biertage sind längst zum Schaufenster der aktuellen Schweizer Braukunst geworden. Das Bier fliesst in Strömen und das Publikum pilgert in Scharen in die Rythalle, den Biergarten und das Brauereizelt dahinter. Für die zu erwartenden 13‘000 Besucherinnen wird auch im Jahr 2020 eine Reise nach Solothurn zum ganz besonderen Bier-Erlebnis.

  • Eintritt 10 CHF
  • Festivalglas 5 CHF
  • Bechermiete 2 CHF (kostenlos)

Mehr Infos unter: www.biertage.ch
 

Rythalle SolothurnBK Bierkultur AG
06. Jun.

Bierwandern in der Region Murten heisst die Natur, den Moment und Craft Bier zu geniessen. Ein wunderschöner See, ein wunderschönes Stedtli und eine tolle Wanderregion warten auf dich. 

Weitere Details verraten wir dir in den nächsten Wochen.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bist du schon jetzt gespannt wie ein Pfeilbogen, dann erfährst du sicher in der Bier Arena Murten bereits jetzt etwas mehr. Frag einfach nach oder komm vorbei.

www.bierarena.com

MurtenBier Arena
27. Jun.

Am 27. Juni 2020 findet zwischen 13 und 21 Uhr in der Markthalle das 1. Aarauer Craft Beer Festival statt. Diverse Kleinbrauereien aus der Region werden verschiedene Bierstile anbieten.

Schnapp dir dein Festivalglas und probier dich durch die Biervielfalt der Region Aarau.

Lineup:

Weitere Brauereien folgen bald.

Markthalle Aarauhopfig
29. - 30. Aug.

Der zweite Huttwiler Biermärit mit Brauereien aus der Region.

Organisiert und durchgeführt durch die Guggemusig Gaugesumpfer Rohrbach.

HuttwilGuggemusig Gaugesumpfer Rohrbach
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Ich braue dann mal Bier - Zollverwaltung, Biersteuer, Bierverkauf

Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn man zu Hause Bier braut? Die Webseite der Zollverwaltung erklärt, was es als Klein- bzw. Hobbybrauer zu beachten gibt.

Die Biersteuer und wer sie bezahlen muss

Zuerst die weniger gute Nachricht: Wer in der Schweiz Bier braut und verschenkt, verkauft oder selbst trinkt, ist grundsätzlich steuerpflichtig. Aber: Von der Steuer befreit sind bis zu 400 Liter Bier je Kalenderjahr, die von Privatpersonen im eigenen Haushalt selbst hergestellt und selbst, von Familienangehörigen oder Gästen unentgeltlich konsumiert werden. Mitglieder eines Vereins dürfen bis zu 800 Liter Bier je Kalenderjahr für den Eigenkonsum herstellen.

Von der Steuer befreit ist auch Bier mit einem Alkoholgehalt von höchstens 0.5 Volumenprozenten. Ebenfalls nicht gemeldet werden muss unfertiges oder fertiges Bier, das in der Brauerei verloren resp. untergegangen ist, sowie Bier, das im Herstellungsbetrieb vernichtet werden soll (meldefrei bis 1000 Liter pro Einzelfall). Falls also mal der Kübel umfällt oder das Bier schlecht geworden ist. „Vernichten“ heisst in diesem Fall aber natürlich nicht „trinken“.

Steuerfrei ist bspw. auch ein Bad im Bier (Bier, das nicht zu Genusszwecken verwendet wird) sowie mittels Antrag Bier, das zur Herstellung von gebrannten Wassern verwendet wird.

Wichtig: In keinem Fall anwendbar ist der Abzug für Einzelfirmen, Personen- und Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH / AG). Und in jedem Fall steuerpflichtig ist Bier, welches an Dritte abgegeben oder verkauft wird. Wer also bspw. Bier an Freunde ausserhalb seiner Brauerei verschenkt, muss sich anmelden.

Höhe der Steuer

Wird die Freigrenze für den Eigenkonsum überschritten, so ist die Mehrmenge steuerpflichtig. Die Brauereien müssen sich dazu bei der Oberzolldirektion anmelden und werden in das Register der Bierhersteller eingetragen. Quartalsweise ist eine Biersteueranmeldung einzureichen. Die Biersteuer bemisst sich dabei nach der Gradstärke des Bieres (Grad Plato), auf der Grundlage des Stammwürzegehaltes. Unterschieden wir nach drei Kategorien: Leichtbier (bis 10.0 Grad Plato), Normal- und Spezialbier (von 10.1 bis 14.0 Grad Plato) und Starkbier (ab 14.1 Grad Plato).

Beispiel: Der reduzierte Ansatz (Hobby- und Kleinbrauer) für Normalbier beträgt derzeit Fr. 15.19 pro Hektoliter Bier.

Steuerbeträge von unter Fr. 10 je Quartal werden durch die Zollverwaltung nicht erhoben. Wer aber registriert ist, muss die Biersteueranmeldung aber quartalsweise auch während Braupausen einreichen oder wenn die Steuerbeträge unter Fr. 10 liegen und nicht überwiesen werden müssen.

Hygiene und Bierverkauf

Wer Lebensmittel herstellt, sollte übrigens vorgängig das jeweilige kantonale Labor informieren. Dieses erteilt auch gerne Auskünfte zu den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen, den Hygienevorschriften und zur Etikettierung der Gebinde. Und wer sein Bier verkaufen will, braucht je nach Kanton eine Bewilligung. Die Auflagen sind kantonal geregelt und daher sehr unterschiedlich. In einigen Kantonen gilt die Bewilligungspflicht nur für gebrannte Wasser, in anderen auch für Gäralkohol und teilweise gilt dies auch nur dann, wenn ein Ausschank vor Ort stattfindet. Die Angaben dazu findet man in der Regel auf den Webseiten der kantonalen Verwaltungen. 

Zusammenfassung:

  • Die Herstellung von Bier für den Eigenkonsum ist nicht meldepflichtig. Das sind für Privatpersonen höchstens 400 Liter je Herstellungsbetrieb und Kalenderjahr (800 Liter für Brauereien auf Vereinsbasis).
  • Steuerbefreit ist zudem alkoholfreies Bier, Bier das verloren oder untergegangen ist, Bier das vernichtet wird, Bier zur Herstellung gebrannter Wasser und Bier, das nicht zu Genusszwecken verwendet wird (andere Lebensmittel, Essig, Shampoo usw.).
  • Die Biersteuer bemisst sich dabei nach der Gradstärke des Bieres (Grad Plato).
  • Für Klein- und Hobbybrauer (bis 15‘000 hl Jahresproduktion) gelten ermässigte Sätze.
  • Die Auflagen zum Verkauf von Bier sind kantonal geregelt.

 

Weitere Informationen:

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