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Wann Was Wo Wer

2019

22. Jun.

Saisonbierfest Sommer im Fischinger Klosterhof mit Gratis-Ausschank des Saisonbier PILGRIM Cherry Blanche mit wunderschöner roter Farbe, fruchtig, spritzig mit Weisswurst und Brezen.

Der 300 Jahre alte Holzfasskeller ist geöffnet, Verkostung von PILGRIM Grand Crus Belgian Blonde und IRS mit 15% Alc.  

Im Kloster, 8376 FischingenBrauerei Kloster Fischingen AG
06. Jul.

Das bierigste Erlebnis 2019:
Mit dem Postauto 5 regionale Brauereien besuchen und degustieren. 

2 Routen zu je 5 Touren mit insgesmat 10 Brauereien. 

Baselland, Laufental und SchwarzbubenlandKleinbrauerei Oberson & Co.
20. - 21. Jul.

Liebe Bierfreunde
 
Es freut mich, euch unseren Flyer für die 1. Bier- und Genusswanderung auf der Klewenalp zu präsentieren. Die Wanderung findet im Rahmen des KlewenAlpFestivals am Samstag den 20. Juli 2019 statt. Abgerundet wird der tolle Tag mit einem grossen Bierfest mit der Partyband Inside auf dem Festivalgelände.
Das KlewenAlpFestival setzt sich aus dem Naturjodelabend am Donnerstag, Alpenrock am Freitag, Bier- und Genusswanderung mit Bierfest am Samstag und dem Familientag am Sonntag zusammen.

Mehr Infos und Tickets findet man auf https://www.klewenalpfestival.ch

Hol dir dein Ticket jetzt. Die Anzahl ist beschränkt. Bis dann und prost!
 

KleewenalpKleinbrauerei Stiär Biär AG
27. - 28. Jul.

Erleben Sie eine Bierwanderung der besonderen Art.

Die Wanderung startet am bekannten Erdmannlistein und führt danach durch den wunderschönen Wohler Wald, vorbei an den Kunstobjekten des Sagenweges sowie dem Tierpark Waltenschwil.

Sie treffen dabei an 6 verschiedenen Standorten auf 7 Bierbrauereien, welche über 20 Sorten Bier anbieten.

Die Wanderung wird durch kulinarische Leckerbissen abgerundet und endet an der Waldhütte Chüestellihau, welche durch ihr grossses Aussenzelt zum Verweilen einlädt.

 

Erdmannlistein, Wohlen AGVerein Bierwanderung Freiamt
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Bier - Grut-Bier ante MDXVI | Brauerei CULINA-BRÄU

Grut-Bier ante MDXVI

Detailbeschreibung

Bier und der Einsatz von Gewürzen und Kräutern hat eine lange Tradition und ist wegen diverser Gegebenheiten (z.B. der Mythos um das Reinheitsgebot) heutzutage nur noch in der Heimbrauszene, wie auch vereinzelt in der kommerziellen Bierindustrie u.a. in Belgien und den U.S.A. anzutreffen.

Die Grut, Gruit (Mischung aus Kräutern) eines Brauers im 16. und 17. Jahrhundert enthielt eine breite Palette an Pflanzen: teure asiatische Gewürze für die, die es sich leisten konnten (Ingwer, Gewürznelken, Galgant, Zimt, Muskat und sogar indische Lorbeerblätter), billigere Importe (Paradieskörner, Koriander, Süßholz) und einheimische Kräuter für weniger finanzstarke Kunden (Fenchel, Pfefferminze, Wacholder, Rosmarin und Gagel). Dabei wurde dem Bier nicht nur Geschmack gegeben, sondern auch die Haltbarkeit verbessert.

Aufgrund von archäologischen Funden im Gebiet der Rheinmündung kann angenommen werden, dass Gagel dort bereits zur Zeit Christi Geburt zum Bierbrauen verwendet wurde. Die erste Erwähnung des Gruts als Bierzutat, damals noch unter seiner lateinischen Bezeichnung materia cervisiae, geht auf das Jahr 974 zurück, als der römisch-deutsche Kaiser Otto II. per Erlass die Grutrechte, das heisst das Recht des Handels mit Grut, an die Kirche von Lüttich übertrug. Die Bezeichnung „Grut“ wurde erstmals im Jahr 999 erwähnt, als der römisch-deutsche Kaiser Otto III. der Martinuskirche in Utrecht das Grutrecht schenkte.

Hausbrauer Dölf Huber lässt diese Grut-Tradition wieder aufleben und nimmt sie gerne mit auf eine vielversprechende Geschmacksreise noch vor 1516…

Bei der Herstellung dieses Urbieres habe ich mich eines ganz einfachen Brauhandwerkes bedient. Als Mengenmass galt die 'Hand voll' sowie das Litermass. Bei der Temperaturfühlung ist mir zu Gute gekommen, dass ich bei den vorherigen Brauprozessen (mit Temperaturkontrolle) auch öfters auf die Oberfläche des Sudwassers, der Maische sowie der kochenden Würze geachtet habe. Nun konnte ich mich auf diese Gegebenheiten einstellen und einen einfachen Maischeprozess einleiten. Denn ich musste ja davon ausgehen, dass jenes Haus-Bier nicht in einem mehrstufigen Infusionsverfahren mit einigen Temperatur-Rasten und 4-7° Grad Unterschied gebraut wurde.

Auch nahm ich an, dass das Mälzen des Korns eher dunkel ausfiel. So habe ich meine Malz-Mischung im Backofen nachgeröstet, um einen etwas rauchigeren Geschmack herbeizuführen.

Die meisten Grut-Zutaten sind aus gut geführten Bioläden. Ausser dem Myrica gale, dem Gagelstrauch... diese Pflanzen habe ich im Frühjahr 2014 aus dem Küstengebiet Norddeutschlands bezogen und den Sommer durch gehätschelt. Im Herbst durfte ich dann die Gagel-Früchtchen ernten und endlich damit ein Grutbier brauen.

Und nun bleibt mir nur die Hoffnung: Dass Ihnen mein Urbier schmeckt und der Gagelstrauch wieder nachwächst...