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Wann Was Wo Wer

2019

2020

30. Jan.

WE ARE READY TO RUMMMMMMMBLE!!!

Nachdem es beim 3. Beer Battle zwischen Elias & Marco einen Gleichstand gegeben hat, folgt nun das entscheidende Stechen.

Die beiden Bier-Sommelier präsentieren am Donnerstag, 30. Januar 2020 ihre Biervorschläge zu einem 5-Gang Menu. Die Gäste stimmen am Schluss über den Sieger ab: welche Biere haben besser zum Essen gepasst.

Los geht's mit einem Apero ab 18:30. Das Battle startet ab 19:00 und dauert bis ca. 22:00.

Wir bitten um Reservation über unsere Webseite www.sursee-bahnhoefli.ch

Restaurant BahnhöfliElias Schneider
29. Feb.

Apéro

Grissini, Bruschette, Speckzwetschgen und Antipasti italiani
Bier Brut (Metodo Classico) | Kirschenbier (Mama Kriek)


Menü

Burrata mit karamellisierter Birne auf Salatbeet, Guanciale di Maiale und Porchetta Paesana auf einem Rucola und Nussbeet
Weissbier (Isaac) | Saisonbier (Wayan)
* * *
Caramelle alla Barbabietola (rote Bete) gefüllt mit Parmigiano und Rucola Schnittlauchsauce
Ägyptisches Bier (Nora)
* * *
Sous vide gegartes Kaninchenfilet kombiniert mit Brasato Leönjus
Kartoffel Gnocchi, Mediterranes Gemüse mit Tomatencoulis
Amberbier (Super) | Dunkelbier (Leön)
* * *
Pecorino und Chlöisu Chäs mit Feigensenf
Whisky Bier – Demi-Sec Ale (Elixir)


Dessert

Dessertvariation und Baladin Bier-Panettone
Kellerei Bier (Riserva Teo Musso)

Menu Preis pro Person: CHF 120.00 alles inklusive

SumiswaldPatrick Rettenmund
27. - 28. Mär.

Für die Freundinnen und Freunde der mit viel Liebe gebrauten Bierspezialitäten öffnen am Freitag, 27. März und Samstag, 28. März 2020 in der Markthalle Burgdorf die regionalen Brauereien wieder die Schleusen an ihren Zapfhähnen! Zusammen mit spannenden Gästen aus der ganzen Schweiz präsentieren die Brauereien aus der Region Emmental sich und ihre köstlichen Bierkreationen. Es ist ein schöner Anlass für Genussmenschen, die unsere einheimische Vielfalt und die regionale Bierkultur entdecken und degustieren möchten.

Die 1. Ausgabe vom Emmentaler Bier Fest 2019 lockte an einem Abend über 3000 Bierliebhaber*Innen in die Markthalle. Die Halle war somit rappelvoll und ausverkauft. Damit wir die grosse Nachfrage in Zukunft besser bewältigen können, findet das Let it Beer neu an zwei Tagen (Freitag & Samstag) statt.

Für feste Nahrung sorgen zwei Handvoll sorgfältig ausgewählte Food Trucks, welche ihre leckeren, zum Bier passenden Spezialitäten frisch zubereiten.

Zudem gilt: Das Ohr trinkt mit! Das mit Herzblut zusammengestellte DJ Team wird uns mit toller Musik in angenehmer Lautstärke beschallen.

Impressionen (Fotos & Film 2019) -> www.letitbeer.ch/impressionen

Markthalle BurgdorfDuo-Sonic GmbH
17. - 18. Apr.

Vom 17. bis 18. April 2020 findet bereits die vierte Ausgabe des Thunersee Bierschiffs statt. Auch aufgrund des Wetterglücks und den zahlreichen Besuchern war das dritte Bierschiff an der Ländte Thun-Bahnhof ein voller Erfolg. An den beiden Tagen durften wir ca. 3'500 Gäste – BierliebhaberInnen und Genussmenschen – an Bord begrüssen und diesen ein paar schöne Stunden bieten.

Gemütliche Degustationen an den verschiedenen Baren auf dem Sonnendeck, dazu kulinarisch verwöhnt werden und den Frühling geniessen: Was könnte schöner sein?

Unser Ziel ist es, in diesem Jahr erneut den Gästen die Möglichkeit zu geben, verschiedene neue, bekannte sowie weniger bekannte Biere degoustieren zu können. Der Anlass wird wie im Vorjahr ein breites Publikum ansprechen und für jeden Geschmack etwas bieten. Zudem wird das Thunersee Bierschiff noch ausgebaut und beinhaltet neu noch mehr Vielfalt an Bieren, dank der Teilnahme von mehreren kleineren Brauereien.

Motorschiff Berner Oberland, LändteThun BahnhofThunerseebierschiff
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Bier - Grut-Bier ante MDXVI | Brauerei CULINA-BRÄU

Grut-Bier ante MDXVI

Detailbeschreibung

Bier und der Einsatz von Gewürzen und Kräutern hat eine lange Tradition und ist wegen diverser Gegebenheiten (z.B. der Mythos um das Reinheitsgebot) heutzutage nur noch in der Heimbrauszene, wie auch vereinzelt in der kommerziellen Bierindustrie u.a. in Belgien und den U.S.A. anzutreffen.

Die Grut, Gruit (Mischung aus Kräutern) eines Brauers im 16. und 17. Jahrhundert enthielt eine breite Palette an Pflanzen: teure asiatische Gewürze für die, die es sich leisten konnten (Ingwer, Gewürznelken, Galgant, Zimt, Muskat und sogar indische Lorbeerblätter), billigere Importe (Paradieskörner, Koriander, Süßholz) und einheimische Kräuter für weniger finanzstarke Kunden (Fenchel, Pfefferminze, Wacholder, Rosmarin und Gagel). Dabei wurde dem Bier nicht nur Geschmack gegeben, sondern auch die Haltbarkeit verbessert.

Aufgrund von archäologischen Funden im Gebiet der Rheinmündung kann angenommen werden, dass Gagel dort bereits zur Zeit Christi Geburt zum Bierbrauen verwendet wurde. Die erste Erwähnung des Gruts als Bierzutat, damals noch unter seiner lateinischen Bezeichnung materia cervisiae, geht auf das Jahr 974 zurück, als der römisch-deutsche Kaiser Otto II. per Erlass die Grutrechte, das heisst das Recht des Handels mit Grut, an die Kirche von Lüttich übertrug. Die Bezeichnung „Grut“ wurde erstmals im Jahr 999 erwähnt, als der römisch-deutsche Kaiser Otto III. der Martinuskirche in Utrecht das Grutrecht schenkte.

Hausbrauer Dölf Huber lässt diese Grut-Tradition wieder aufleben und nimmt sie gerne mit auf eine vielversprechende Geschmacksreise noch vor 1516…

Bei der Herstellung dieses Urbieres habe ich mich eines ganz einfachen Brauhandwerkes bedient. Als Mengenmass galt die 'Hand voll' sowie das Litermass. Bei der Temperaturfühlung ist mir zu Gute gekommen, dass ich bei den vorherigen Brauprozessen (mit Temperaturkontrolle) auch öfters auf die Oberfläche des Sudwassers, der Maische sowie der kochenden Würze geachtet habe. Nun konnte ich mich auf diese Gegebenheiten einstellen und einen einfachen Maischeprozess einleiten. Denn ich musste ja davon ausgehen, dass jenes Haus-Bier nicht in einem mehrstufigen Infusionsverfahren mit einigen Temperatur-Rasten und 4-7° Grad Unterschied gebraut wurde.

Auch nahm ich an, dass das Mälzen des Korns eher dunkel ausfiel. So habe ich meine Malz-Mischung im Backofen nachgeröstet, um einen etwas rauchigeren Geschmack herbeizuführen.

Die meisten Grut-Zutaten sind aus gut geführten Bioläden. Ausser dem Myrica gale, dem Gagelstrauch... diese Pflanzen habe ich im Frühjahr 2014 aus dem Küstengebiet Norddeutschlands bezogen und den Sommer durch gehätschelt. Im Herbst durfte ich dann die Gagel-Früchtchen ernten und endlich damit ein Grutbier brauen.

Und nun bleibt mir nur die Hoffnung: Dass Ihnen mein Urbier schmeckt und der Gagelstrauch wieder nachwächst...